Auf jede dieser Fragen bekommen Sie im Haus eine Antwort. Das Problem ist nicht, dass keine kommt — sondern dass sie auf Erfahrung, Gewohnheit oder Marktforschung beruht, die beschreibt statt zu messen.
01Warum kauft der Verbraucher unsere Marke — nicht was er dazu sagt, sondern warum?
Direkte Befragung liefert rationalisierte Gründe, nicht die kaufentscheidenden Motive.
02Welchen Grundnutzen unserer Kategorie besetzen wir — und wer besetzt ihn sonst?
Meist ist der Grundnutzen unbesetzt und niemand hat es gemerkt.
03Wie sieht die Wunsch-Marke unserer Heavy User aus?
Ohne gemessenes Ideal-Profil gibt es keinen Maßstab für irgendeine Entscheidung.
04Wie groß ist der Abstand zwischen diesem Ideal und unserem Ist-Zustand?
Genau diese Differenz wäre die Handlungsanweisung für das gesamte Marketing.
05In welche Teilmärkte zerfällt unsere Kategorie wirklich?
Soziodemographische Segmente sind keine Teilmärkte. Ideal-Profile sind es.
06Welcher dieser Teilmärkte ist der lukrativste — und ist er frei?
Ohne diese Antwort ist jede Positionierungsentscheidung eine Wette.
07Welchen Preis würde der Verbraucher akzeptieren, wenn die Marke sein Ideal träfe?
Preisspielraum wird geschätzt statt gemessen — und deshalb zu klein angesetzt.
08Wirkt unsere aktuelle Kommunikation auf die Markenbevorzugung — messbar?
Recall und Likeability sagen nichts über Bevorzugung aus.
09Welche 20 Prozent unserer Verwender tragen 80 Prozent des Umsatzes?
Solange Heavy User und Restgruppe vermischt sind, sind alle Daten verschmutzt.
10Was genau würde passieren, wenn wir das Media-Budget halbieren?
Die ehrliche Antwort lautet meist: wir wissen es nicht.
11Woran erkennen wir in zwölf Monaten, dass die Neuausrichtung funktioniert hat?
Ohne Vorher-Messung gibt es keine Nachher-Messung.
12Was von dem, was wir heute tun, könnten wir ersatzlos streichen?
Ohne Zielvorgabe ist keine einzige Maßnahme als überflüssig nachweisbar.